Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und beeinflusst zunehmend alle Lebensbereiche – von der Kommunikation über den Alltag bis hin zum Reisen. Für die Generation der Babyboomer ist es daher essenziell, sich mit modernen Technologien wie Smartphones vertraut zu machen, um weiterhin aktiv und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Reisen im Jahr 2025: Smartphone als unverzichtbarer Begleiter
Ab dem Jahr 2025 wird das Mitführen eines Smartphones auf Reisen in viele Länder unerlässlich sein. Wie der Artikel von Faktastisch berichtet, führen immer mehr Staaten elektronische Einreiseanmeldungen (ETA) ein, die ausschließlich digital über spezielle Apps oder Websites abgewickelt werden können. Länder wie die USA, Neuseeland, Australien und Kanada haben dieses Verfahren bereits etabliert. Bald werden auch Südkorea, Japan, Israel und Großbritannien solche digitalen Anmeldungen einführen. Selbst innerhalb der EU ist geplant, ein entsprechendes System für Gäste aus Drittstaaten zu implementieren.
Für Reisende bedeutet dies, dass der traditionelle Reisepass allein nicht mehr ausreicht. Die digitale Einreiseanmeldung erfordert die Nutzung eines Smartphones oder Tablets, um persönliche Daten, Passfotos und weitere Informationen hochzuladen. Ohne ein solches Gerät wird es künftig schwierig, diese bürokratischen Hürden zu überwinden.
Aktuelle Smartphone-Nutzung unter Babyboomern
Die Nutzung von Smartphones nimmt auch bei Babyboomern stetig zu. Laut einer Studie von Bitkom aus dem Jahr 2023 besitzen bereits 48 Prozent der über 65-Jährigen ein Smartphone, während 33 Prozent ein herkömmliches Handy nutzen. Dennoch gibt es noch immer eine beträchtliche Anzahl von Boomern, die kein mobiles Endgerät verwenden und somit Gefahr laufen, von wichtigen digitalen Entwicklungen ausgeschlossen zu werden.
Vorteile eines Smartphones für Babyboomer
Ein Smartphone bietet Boomern zahlreiche Vorteile, die über die Reisevorbereitung hinausgehen:
- Kommunikation: Einfache Kontaktaufnahme mit Familie und Freunden über Anrufe, SMS oder Messenger-Dienste wie WhatsApp.
- Navigation: Zugriff auf Karten-Apps erleichtert die Orientierung in unbekannten Gebieten.
- Gesundheit: Spezielle Apps unterstützen bei der Medikamenteneinnahme, erinnern an Arzttermine oder ermöglichen die Überwachung von Gesundheitsdaten.
- Sicherheit: Im Notfall kann schnell Hilfe gerufen oder der eigene Standort geteilt werden.
Unterstützung beim Einstieg in die Smartphone-Welt
Der Übergang zur Nutzung eines Smartphones kann für viele Babyboomer herausfordernd sein. Es gibt jedoch zahlreiche Angebote, die den Einstieg erleichtern:
- Spezielle Senioren-Smartphones: Hersteller wie Emporia Telecom entwickeln Mobiltelefone, die auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten sind, mit größeren Tasten, vereinfachter Bedienung und klar lesbaren Displays.
- Schulungen und Kurse: Viele Gemeinden, Volkshochschulen und Organisationen bieten spezielle Kurse an, in denen der Umgang mit Smartphones praxisnah vermittelt wird.
- Digitale Patenschaften: Initiativen wie die „Digitalpaten“ begleiten Boomer individuell auf ihrem Weg in die digitale Welt und stehen bei Fragen und Problemen unterstützend zur Seite.
Fazit
In einer zunehmend digitalisierten Welt wird das Smartphone für Babyboomer zu einem unverzichtbaren Werkzeug, insbesondere im Hinblick auf zukünftige Reisebestimmungen. Es ermöglicht nicht nur die Erfüllung neuer bürokratischer Anforderungen, sondern bereichert auch den Alltag durch vielfältige Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten. Es ist daher ratsam, sich frühzeitig mit der Technologie vertraut zu machen und die vorhandenen Unterstützungsangebote zu nutzen, um den Anschluss nicht zu verlieren und weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.